Aufgaben und Ziele
Der Französischunterricht soll die Kompetenzen Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben und Sprachmittlung schulen und fördern. Die Kommunikation und das Sprechen stehen im Vordergrund.
Die französische Grammatik ist sehr logisch aufgebaut, es gibt präzise Regeln, die gut lernbar sind.
36% des Wortschatzes sind aus dem Deutschen ableitbar:
z.B./ par exemple:
Kontrolle contrôle
recherchieren rechercher
kosten coûter
Fenster fenêtre
16% des Wortschatzes sind aus dem Englischen ableitbar.
Ideale sind:
- ein moderner, kreativer, kommunikativer, handlungsorientierter Unterricht, in dem man sich auch erinnert, dass Sprache vom Sprechen (und dem dazugehörigen Zuhören) kommt, sonst hieße es ja stattdessen Schreibe
- ein Sprachunterricht, der nicht nur den Verstand/ kognitiven Bereich anspricht, sondern die gesamte Persönlichkeit in ihrer sozialkommunikativen Kompetenz
- Arbeiten mit neuen und ansprechenden Lehrwerken und Materialien
- aktiver Gebrauch der neuen Sprache von Beginn an, denn selbst in der Fahrschule auf unseren viel befahrenen Straßen sitzt der Schüler wo? Am Lenkrad und nicht erst ’mal daneben!
- Erfahren und Erleben der Sprache in vielen und auch unterschiedlichen authentischen Situationen (Straße, Café, Restaurant, Hotel, Bahnhof, Flughafen, …) mit Hilfe von DVDs bzw. Filmen, CDs, Bildern, Bildergeschichten/Comics; im Internet, in Zeitungen und Zeitschriften, …
- Kontaktaufnahme (auch durch Bild und Ton) mit einem lebendigen Bild des Lebens im heutigen Frankreich und in den französischsprachigen Ländern, die möglichst viele Sinne anspricht und (zumindest etwas oder sogar viel) Lust auf das Land macht
- der Wille, hinter dieser schönen Sprache sich ein neuer Horizont mit einem wunderschönen Land und interessanten Menschen in ihrer sympathischen (Alltags-) Kultur öffnet.
- Umgehen mit unterschiedlichen Präsentationsarten des schriftlichen Französisch (nicht nur Texte; im Sinne eines erweiterten Textbegriffes)
- ein Weg weg von der Angst vor Fehlern; denn nur wer was tut, macht auch Fehler
- Erfahren, dass man mit seinen immer mehr oder weniger eingeschränkten sprachlichen Kompetenzen Erfolg und dadurch auch Freude haben kann
- Entwicklung der Methodenkompetenz mit verschiedenen Vermittlungs - und Arbeitsmethoden
- eine Fahrt (evtl. im Rahmen eines Austausches) in das Land
- Vorbereiten auf eine Sprachprüfung in Klasse 10; evtl. auf das Sprachzertifikat DELF