Beratungslehrer ist an unserer Schule der Kollege Eckhard Lüers, der diese Aufgabe in der Nachfolge von der Kollegin Magdalene Kreckel-Fröbel im Sommer 2007 übernommen hat.
Der Beratungslehrer ist eine vom Land Niedersachsen eingerichtete Institution, die alle am Schulleben Beteiligten beraten soll. Das können ganz unterschiedliche Problemfelder sein, wie z.B. Schullaufbahnberatung, Verhaltensauffälligkeiten, Diskrepanz zwischen Leistung und Laufbahnempfehlung, Konfliktsituationen, Integrationsschwierigkeiten, familiäre und private Probleme.
Durch die Zunahme der Arbeitsbelastung können Fach- und Klassenlehrer oft nicht die nötige Zeit für eine Beratung aufbringen und vieles geschieht nur zwischen „Tür und Angel.“ Da der Beratungslehrer für seine Tätigkeit Stundenermäßigung erhält, kann und soll er hier entlastend tätig werden. Für diese Aufgabe wurde er in einem zweijährigen Ausbildungslehrgang geschult, so dass er auch sachkompetent beraten und helfen kann.
Vier wesentliche Prinzipien bestimmen die Arbeit des Beratungslehrers:
- Freiwilligkeit: Der Ratsuchende muss grundsätzlich freiwillig kommen, „Zwangsberatung“ hat selten Erfolg.
- Verschwiegenheit: Der Beratungslehrer ist wie ein Arzt gesetzlich zur Verschwiegenheit verpflichtet und nur der Ratsuchende selbst kann mich von der Schweigepflicht entbinden. Ohne sie würde sich wohl kaum ein Vertrauensverhältnis aufbauen lassen.
- Unabhängigkeit: Der Beratungslehrer ist in seiner Tätigkeit völlig frei und nicht an Weisungen „von oben“ gebunden.
- Wahrung der Kompetenz: Der Beratungslehrer mischt sich nicht in die Kompetenz von Fach- und Klassenlehrern ein. Er versteht sich nicht als „pädagogische Wunderwaffe oder Feuerwehr“. Er möchte helfen und beraten so gut er kann.
Bei auftretenden Problemen, die man nicht eben „auf dem Flur“ lösen kann, wäre es sinnvoll zu überlegen, ob ein Beratungsgespräch eine Besserung bewirken kann. Sicher kann auch der Beratungslehrer nicht alle Probleme lösen. Wenn er aber selbst nicht weiter weiß, so kann er auf jeden Fall schneller Hilfe von Fachleuten (Schulpsychologe, Kinder - und Jugendpsychiatrie etc.) vermitteln.
Die Kontaktaufnahme zum Beratungslehrer kann direkt in der Schule, via Mail oder telefonisch (04931 - 975081) erfolgen.





